Eine Siedlung in Grande Lande im 19. Jahrhundert … Zu dieser Zeit, an den Ufern kleiner Bäche gelegen und weit entfernt von den feuchten Hochebenen haben sich vorwiegend Bauern angesiedelt – Schäfer und Landarbeiter.
Das Volkskundemuseum bietet auf seinem Gelände wahrheitsgetreu restaurierte und wiederaufgebaute Gebäude, ein Feld, Gärten und eine schattige Lichtung im Herzen des Waldes, Schafherden und Zugochsen – die charakterischsten Elemente der agro-pastoralen Gemeinschaft der Grande Lande.
Die Lichtung von Marquèze bietet Ihnen die Möglichkeit, die Atmosphäre des 19. Jahrhunderts nachzuerleben, da Sie inmitten der landesischen Landschaft authentische Gebäude besichtigen können, in denen Ihnen „Schauspieler“ die Sitten, Bräuche und Traditionen jener Zeit näherbringen, ebenso wie tagtägliche Handlungen, wie das Zubereiten von Suppe, die Gartenarbeit, die Geflügel- und Schweinezucht …
Im Laufe der Jahreszeiten haben die Besucher die Gelegenheit, die bedeutenden Höhepunkte, wie die ‚Bugade’ (das große Waschfest), die Ernte oder auch das Schafscheren kennenzulernen.
Sie können diesen historisch nachgestellten Ort mit dem Zug vom Bahnhof in Sabres erreichen. Ein Zug mit hundertjahrealten Wagons. Wenn Sie in Marquèze angekommen sind, haben Sie die Möglichkeit, sich im Restaurant von Marquèze oder auch auf dem Picknickplatz ‚Le cercle’ zu stärken. Die Gaststätte bietet Ihnen regionale Spezialitäten und letzterer eine Imbissmöglichkeit im Freien (im Juli und im August täglich geöffnet).
Sie werden hier sicherlich Liebhabern begegnen, die Sie zu ‚Konferenz’-Spaziergängen zu verschiedenen Themen einladen, wie zum Beispiel der Wald in der Literatur, die Gascon-Sprache … zahlreiche Themen, um das Leben und die Geschichte dieser Region zu teilen.